Leseproben 2

Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist nur ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher (Bertolt Brecht)

Aus dem Kapitel "Willkommen in Dummland"

 

 

Ich mach’ mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt..“

(Astrid Lindgren aus „Pipi Langstrumpf“)

 

Ich hätte niemals gedacht, dass ein Kinderlied einen Staatszustand beschreiben könnte … Ich hatte mich, wie schon so oft in meinem Leben, getäuscht. Wir sind tatsächlich auf dem Wege, die Reinkarnation der „Villa Kunterbunt“ zu werden. Ich überlasse es in diesem Moment dem aufgeklärten Leser, welcher von unseren Staatsführern in diesem Zusammenhang der „Dicke Onkel“ sein könnte … ich für meinen Teil habe ihn bereits in den Reihen der SPD entdecken dürfen … Ein „Vize-Onkel“ quasi.

Hätte ich das Drehbuch geschrieben, so wären die Besetzungen für „Messerjocke“ und „Blutsvente“ bereits ebenso fest vergeben, wie auch die Rollen der Ganoven „Konrad“, „Blom“ und „Donner Karlsson“ aus den Reihen unseres Bundestages fest gesetzt wären. Die Charaktere der etwas trotteligen, aber gutmütigen Dorfpolizisten Kling und Klang würden ebenso, so denke ich, leicht aus dem „Restbestand“ eines ehemals echten Bundesjustizministeriums rekrutiert werden können.

 

„Wir benötigen Fachkräfte von außerhalb,“ betont Frank-Jürgen Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit. Ich denke, noch beim Lesen dieser Aussage, böse darüber nach, ob der Nachname eines dieser „Retter der deutschen Wirtschaft“ tatsächlich seinem momentanen Geisteszustand entspricht und welche Einwände da wohl die Mehrzahl seiner Kunden vorzubringen hätte. Gut, wer nicht richtig zählen kann (siehe aktuelle und schön gerechnete Arbeitslosenstatistik), dem traut man auch nicht unbedingt weitergehende Geistesak-tivitäten zu.

Wie kommt man an einen solchen Job? Die Mehrheit der Bevölkerung hat sich mittlerweile aber offensicht-lich an den täglichen Umgang mit Ein-Euro Jobbern in Führungsbereichen unseres Staates gewöhnt und nimmt, vollkommen kritiklos, diese Verkündung von „neuen Naturgesetzen“ einfach so hin.

 

Offensichtlich fehlen uns aber tatsächlich diese dringend benötigten Fachkräfte. Wissen Sie eigent-lich, wo Sie Professoren, Ärzte und angehende Anwälte treffen können? Sie sitzen zu großen Teilen hinter dem Steuer des Taxis, welches Sie von der letzten Party nach Hause gefahren hat. ....

 

Aber, bleiben wir in Deutschland und „kehren wir zunächst vor der eigenen Türe.“

Fangen wir einmal vor den Türen unserer, einstmals hoch gelobten Universitäten an. Wahrscheinlich unter den ungläubigen Blicken unserer Hartz 4 Empfänger, welche Jobcenter – gesteuert die Grünanlagen vor den Türen dieser Eliteschulen pflegen dürfen, soll es demnächst Flüchtlingen in Niedersachsen ermöglicht werden, auch ohne jegliche Nachweise in Form von Zeugnissen o.ä. direkt an deutschen Hochschulen studieren zu können.

Die Aussage einer vollkommen verblendeten, aber grünen „Wissenschaftsministerin“ (man beachte schon alleine die Gegensätzlichkeiten Grün - Wissenschaft) belegt eindeutig, was mittlerweile in unserem Lande unter wirklicher Chancengleichheit zu verstehen ist:

„Es ist im Interesse der ganzen Gesellschaft, wenn wir das Potenzial dieser Menschen nicht brach liegen lassen und ihnen dabei helfen, Bildungschancen zu ergreifen", meldet sie dreist und gewohnt geist- und sinnbefreit ihre nächsten Ziele an.

Lediglich ein Sprachtest, der „durchschnittlich mit Gut“ zu bestehen sei, wäre dann die eigentliche „Hürde“ im Aufnahmetest.

Schaue ich mir die teils erschreckend rudimentären Deutschkenntnisse unserer eigenen Studenten an (auch zu diesem Thema hatte ich mich ja bereits in „Quo vadis Deutschland“ geäußert), den zukünftigen Prüfern dieser Tests, so denke ich ohne Umschweife an den amerikanischen Schauspieler Bruce Willis und die mittlerweile wohl achte Fortsetzung seines Filmes … „Stirb langsam.“

In unserem Lande ist eine weitere Auflage dieses Klassikers demnächst wohl nicht mehr nötig.

Was werden wir nur tun? Ohne die Filme unserer amerikanischen Freunde.

 

„Die USA haben keine Freunde, die USA haben Interessen.“

(Henry Kissinger) … ach so … Ich vergaß.

 

 

Aus dem Kapitel Gebt das Hanf frei

 

Wenn man der Argumentation der neuen Bremer Landesregierung folgen möchte, ist es wohl dringend erforderlich, den Konsum von Marihuana endlich frei zu geben.

Die Idee ist allerdings durchaus brauchbar – mit dem „erweiterten Bewusstsein“ des Kiffens wird dem Bürger vielleicht dann doch noch die eine oder andere Idee der rot – grünen Landesregierung greifbarer scheinen.

Ja … auch das ist wohl eine Tatsache. Freies Kiffen entlastet die Polizei … und wohl auch die Machenschaften der Politiker, welche dann unter den vollkommen zu gedröhnten Blicken ihrer Wählerschaft weiterhin die irrsinnigsten Vorhaben realisieren könnten.

Vielleicht wird aber auch der Drogenkonsum für den deutschen Staatsbürger auch demnächst zur Pflicht werden.

„Brot und Spiele“ allein reichen eben nicht mehr aus und die Tatsache, gegen unsere Verfassung zu sein, bringt auch nichts – wir haben ja keine.

Da müssen dann neue Ideen her - außerdem klingt „Koks und Liebe“ ja auch viel progressiver und zeigt die unbegrenzte Toleranz einer wirklich weit entwickelten Gesellschaft.

 

Aus dem Kapitel "Was wußte Orwell?"

 

 

„Und wenn alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glaubten - wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten -, dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit.“

(George Orwell)

 

Man möchte ja meinen, George Orwell hätte frühzeitig (1949) die Ideen für einen großen deut-schen Privatsender geliefert, als er vom „Big Brother“ schrieb.

Weit gefehlt – Orwell war vielleicht ja sogar einer dieser Propheten und Weissager, wie Nostradamus oder Alois Irlmeier – aus diesem Grunde musste dann wohl aus reinem Selbstschutz seine düstere Zu-kunftsvison eher ein Roman werden.

 

Wir schreiben das Jahr 1984 – die Welt ist in drei große, miteinander verfeindete Machtbereiche aufgeteilt.

Winston Smith arbeitet im „Ministerium für Wahr-heit“, in dem er damit beschäftigt ist, unbequeme Tatsachen und ernste Fakten soweit zu manipulieren, dass die wirklichen Wahrheiten (auch die histori-schen) nicht an die Öffentlichkeit gelangen.

Die Sprache ist von sämtlichen „schädlichen“ Begriffen, wie z.B. „Freiheit“, gereinigt – man redet „Neusprech“. Zudem beaufsichtigt die staatliche „Gedankenpolizei“ permanent die gesamte Bevölke-rung.

Um die Gefahr des Terrorismus zu unterbinden, wird der Hass auf Andersdenkende den Menschen täglich immer wieder neu eingehämmert und dient dazu, die Bevölkerung durch das gemeinsame, allgegenwärtige Feindbild zusammenzuschweißen und von ihrem, von schwerer Arbeit geprägten Leben, abzulenken.

Obwohl Smith zur „Äußeren Partei“ gehört, lehnt er das totalitäre System ab und führt heimlich Tagebuch über seine verbotenen Gefühle zu Julia, seiner Geliebten und ihrerseits ebenfalls Parteimitglied.

Auch dies ist natürlich unter Strafe gestellt.

Durch Intrigen und falsche Freunde kommt man ihm schließlich auf die Schliche und verhört ihn.

Unter der erlittenen Folter des „Ministerium für Liebe“ bricht Smith am Ende zusammen und verrät Julia.

Durch seine „neu gewonnene Individualität“ nach einer Gehirnwäsche glaubt Smith schließlich, durch seine neu entdeckte Liebe zum „Großen Bruder“, endlich frei zu sein.

 

Nun, man mag es sehen, wie man möchte – auffallend sind in jedem Falle die eindeutigen Parallelen zu heutigen Umständen.

Die Begriffe, wie „Kontrolle der Vergangenheit“ (vielleicht Geschichtsbücher?), „Zuwiderdenken“ (Heute: Doppel-Denk) , „Neusprech“(Gender Wahn) oder gar „Gedanken-Verbrechen“(Eigene, fundierte Meinungen) sind durch Orwell bereits vor Jahrzehnten in einer so detaillierten Weise beschrieben, dass bei mir persönlich schon durchaus etwas mehr, als ein „fader Beigeschmack“ zurück bleibt.

 

 

Aus dem Kapitel "Ulbersdorf ist überall"

 

Wissen Sie, wo Ulbersdorf liegt?

Das wusste ich bis vor einigen Tagen allerdings auch nicht – das wäre ja eigentlich im Normalfalle für die westliche Zivilisation auch nicht unbedingt so wirklich wichtig, denke ich.

 

Dieses aufstrebende, beschauliche Örtchen hat aber, dank dem uneigennützigen Einsatz des Bezirksbür-germeisters Brade und dem „Alternativen Kultur- und Bildungszentrum Sächsische Schweiz e.V.“ (AKuBiZ) aus Pirna am 11.07.2015 ein gut besuchtes „Fußball-turnier gegen Rassismus“ organisieren können, welches wohl in sämtlichen Bereichen ein außerge-wöhnlicher Erfolg war und alle Erwartungen bei Weitem übertroffen hat.

Dank des Sponsorings des besagten Vereines war es ebenfalls möglich, eigens für die antretenden Mannschaften der Asylbewerber ein T-Shirt anzufer-tigen, welches den tieferen Sinn dieses Turniers noch einmal für sämtliche christlichen Teilnehmer und Zuschauer verdeutlichen konnte und so die eigentli-che „Message“ dieser Veranstaltung in die übrige Welt (es sind ja nur knapp 5 KM bis zur polnischen Grenze) hinaus getragen wurde.

Bei diesem Turnier ging es den Veranstaltern ja vor allem darum, „eine gerechtete Gesellschaft auch im Sport zu leben und menschenverachtende Ideologien ein klares Statement entgegen zu setzen. Deshalb wartet auf die Teilnehmenden als größter Preis der Fair-Play-Pokal.“

Ganz weltoffen und bekannt multikulturell stand also auf den Shirts dann zu lesen:

„Love Sport – Hate Germany“.

 

An dieser Stelle möchte auch ich meinen herzlichsten Glückwunsch und die aufrichtigsten Grüße an die Veranstalter übermitteln und allen Beteiligten weiterhin viel Erfolg bei dem weiteren Vorgehen zur Verteidigung unserer christlichen Wertvorstellungen und unseres Staatssystems wünschen.

 

 

 

 

 

Leseproben

Aus dem Kapitel "Betriebanleitung für Demokratie" (Ein kleiner Leitfaden für echte Demokraten – einmal aus einer etwas anderen Perspektive gesehen.)

 

Sie haben sich für den Kauf einer hochwertigen Demokratie entschieden – herzlichen Dank dafür.

Mit Ihrem neuen Staatssystem erhalten Sie ein politisches Konstrukt mit neuester Ausstattung und vielen weiteren Extras.

Wir empfehlen Ihnen, die vorliegende Anleitung aufmerksam zu lesen, damit Sie Ihr neues Umfeld schnell verstehen lernen.

Wenden Sie sich bei evtl. auftretenden Fragen oder Unklarheiten bitte an die für Ihren Bereich zuständi-ge Besatzungsverwaltung oder direkt an die RH- Rothschild Holding unter Tel: 0815 - 81 (3,63 €/min.)

Europäische oder amerikanische gesetzliche Bestimmungen haben immer Vorrang vor den in dieser Betriebsanleitung gegebenen Informationen.

In der „On board Literatur“ Ihres neuen Systems befindet sich neben dieser Betriebsanleitung auch der Serviceplan und die Broschüre „Das Kreuz ohne Wissen an der für uns richtigen Position“ sowie die allgemein gehaltene Vorgehensverordnung, modellabhängig hier als „Grundgesetz“ oder „Das Schweigen der Lämmer“ bezeichnet.

Eine Verfassung ist nicht lieferbar.

In dieser Betriebsanleitung sind alle möglichen Ausstattungsvarianten beschrieben, ohne diese als Sonderausstattung, Modellvariante oder marktab-hängige Ausstattung zu kennzeichnen.

Somit müssen in Ihrem Politikbereich nicht alle Ausstattungskomponenten, die in dieser Betriebsan-leitung beschrieben werden, vorhanden sein.

Die hier erfolgenden Beschreibungen können in unwesentlichen Details von Ihrem Wahlkreis abweichen; diese sind nur als eine allgemeine Information zu verstehen.

 

Der beiliegende Serviceplan enthält:

 

- Staatsdaten, derzeitige Einwohnerzahl ( ACHTUNG!! Änderungen täglich möglich), Arbeitslosenstatistik, Aufstellung des Fachkräftebedarfes und Wahlberech-tigungsunterlagen (universal verwendbar)

 

- Service Nachweise (Vorstrafenregister, Formular zur Beantragung der Staatsbürgerschaft und Adressenlis-te der Job-Center, nach PLZ geordnet), GEZ-Selbstanzeige und Freistellung (für Neubürger)

 

- Bestätigung der Garantie (nicht für alle Länder gültig)

 

- Die Broschüre „Unterwegs“. Diese enthält wichtige Telefonnummern für Notfälle, sowie Anfahrtspläne für nahe gelegene Notärzte und Bestattungsinstitute.

 

Wir wünschen Ihnen auf all Ihren Wegen viel Erfolg und von ganzem Herzen viel Glück mit Ihrer neuen Demokratie – Sie werden es brauchen.

1. Der Kommunismus ist gefährlich

Der Kommunismus ist ein im Jahre 1840 in Frank-reich entstandener Begriff mit vielen, unterschiedli-chen Bedeutungen und Handhabungen. Er beschreibt u.a. die gesellschaftliche Utopie des wirklichen gleichen sozialen Status für alle.

Zweitens steht der Begriff, im Wesentlichen gestützt auf die Theorien von Karl Marx und Friedrich Engels, für ökonomische und politische Lehren mit dem vollkommen schwachsinnigen Ziel, eine herrschafts-freie und klassenlose Gesellschaft zu errichten.

Dies bringt uns doch nicht wirklich weiter.

Diese wahrlich menschenverachtende Ideologie läuft den urchristlichen Zielen der kapitalgesteuerten Drahtzieher und Rothschildbürger zuwider und muss aus diesem Grunde unbedingt vernichtet werden.

Der Kapitalismus hingegen bringt Wohlstand und soziale Gerechtigkeit für sämtliche Staatsbürger und eröffnet wahre Chancengleichheit, unabhängig von sozialer oder religiöser Herkunft. (siehe dazu auch das Beispiel des glücklichen und reichen Amerika)

Da in diesem einfach zu verstehenden System davon ausgegangen wird, dass christliche oder andere Werte keinerlei Rolle mehr spielen dürfen, kann der „Kapitalismusteilnehmer“ seine ganze Kraft für die notdürftige Erhaltung der eigenen Existenz aufwenden.